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Wade: Der Erfolg kam zu schnell

James Wade gibt in einem Podcast reflektierende Einblicke in seine Gedankenwelt. Für ihn sei der Erfolg zu schnell gekommen.

Erfolge waren selbstverständlich

Nach einem phänomenalen Sieg bei den UK Open 2021 findet sich James Wade wieder unter den Top 4 der PDC Order of Merit wieder. Überhaupt zeigt der 37-Jährige seit mehr als 15 Jahren konstante Leistungen und ist immer wieder in der oberen Hälfte der PDC Rangliste zu finden.

Nach dem Triumph bei den UK Open blickte er nun zurück auf seinen ersten Major Titel: „Als ich 2007 das Matchplay gewonnen habe, war ich so in dem Moment gefangen, dass ich gar nicht realisiert hatte, was gerade passiert war.“

Jahre später werde ihm nun bewusst, was er alles erreicht und durchgemacht habe und dass er vor allem die frühen Erfolge vielleicht für zu selbstverständlich gehalten habe.

„Es ist alles sehr schnell passiert. Ich denke, nach zwei oder drei Jahren hatte ich schon das erste Major gewonnen. Ich glaube, es war zu schnell.“

James Wade über seine Erfolge in der frühen Phase seiner Karriere

Wade: schwierige Zeit zwischen 2011 und 2017

Zwischen 2011 und 2017 habe er mit verschiedenen Problemen zu kämpfen gehabt. Seine medikamentöse Behandlung musste eingestellt werden und die verschiedenen Medikamente hätten sein Gehirn ziemlich durcheinandergewirbelt.

Neben der psychischen habe er auch physische Probleme gehabt.

„Ich bin mit den Problemen aufgewachsen, die ich habe. Ein sehr großes Problem, wenn auch nicht so groß wie das mentale, war mein Wurf. Niemand hatte mir gesagt, dass mein Arm über 15 Zentimeter höher war als er hätte sein sollen. Es war über Jahre so und keiner hat es mir gesagt.“

Vor circa zwei Jahren habe er es dann selbst korrigiert und wieder etwas mehr Konsistenz und stärkere Scores reinbekommen. Fünf schlechte Jahre habe ihn das allerdings gekostet.

Das sagt Wade zur Nichtnominierung bei der Premier League Darts 2021

Über den Erfolg bei den UK Open sei er noch immer „sehr, sehr glücklich. Insbesondere die Art und Weise, wie ich gespielt habe.“ Dieser kam allerdings zu spät für eine Nominierung für das Teilnehmerfeld der PDC Premier League Saison 2021, die ohne ihn starten wird. Er sei darüber zwar „nicht verärgert, aber eher frustriert. Ich habe ein tapferes Gesicht gemacht und gesagt, dass es mir nichts ausmachen würde – aber das tut es. Es ist schmerzhaft.“

Komisch sei die Situation, dass es aktuell keinen dominierenden Spieler mehr in der PDC geben würde. „Das ist ziemlich außergewöhnlich. So etwas hat es im Darts noch nie gegeben, denke ich. Seitdem ich dabei bin, gab es das jedenfalls nicht.“

Auch wenn es die Rankings kräftig durcheinanderwirbeln würde, sei es jedoch „gut für andere Spieler, denn jeder beliebige Spieler kann jetzt einen Lauf haben und einen Titel gewinnen.“

Für Wade steht die nächste Chance auf einen Titel bereits am 16. März an. Dann startet mit dem Players Championship 5 die Super Series 2 der PDC in der Marshall Arena in Milton Keynes.

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